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Mit Facebook zum Erfolg: Teil I – Die richtige Strategie

Als Unternehmen in den sozialen Medien vertreten zu sein, ist heutzutage extrem wichtig.Durch eine aktive Präsenz auf Facebook, Twitter und Co. werden nicht nur Neukunden auf Sie aufmerksam, vielmehr bieten die sozialen Netzwerke Ihnen auch die Möglichkeit, mit Bestandskunden in engeren Kontakt zu treten, deren Bedürfnisse kennenzulernen und so gezielt auf diese eingehen zu können.

Auch wichtige Informationen zu veränderten Öffnungszeiten, Rabattaktionen etc. erreichen über Medien wie Facebook extrem schnell ein sehr weites Publikum. Effizienter können Sie Ihre Informationen nicht teilen!

Doch um sich die vielfältigen Vorteile von Facebook zu Nutze machen zu können, benötigen Sie vor allem eines und das ist Zeit. Dies wird schon beim ersten Schritt deutlich, den Sie keinesfalls überspringen und unbedingt gehen sollten, noch bevor Sie Ihre Facebookseite veröffentlichen.

Bereits vor der Einrichtung Ihrer Facebookseite ist es ratsam, sich zu überlegen, wer für die spätere Pflege des Accounts verantwortlich sein soll. Sind Sie diese Person, können Sie alle weiteren Überlegungen alleine anstellen; soll eine weitere Person (oder ein ganzes Team) involviert werden, laden Sie diese(s) zum Brainstormen ein.

Zu klären sind folgende Fragen:

1. Welches Ziel soll erreicht werden?
Machen Sie sich zunächst bewusst, dass eine Facebookseite nicht primär als Instrument zur Neukundenakquise funktioniert. Vielmehr liegt der Fokus auf dem Netzwerkcharakter der Plattform, der sich durch den direkten Austausch miteinander auszeichnet. Erfahren Sie, was Ihre Kunden beschäftigt und lernen sie aus eventuell geäußerter Kritik.
Stecken Sie sich also zu Beginn nicht das Ziel, die Verkaufszahlen zu steigern, sondern überlegen Sie, wie viele Fans Ihre Seite monatlich gewinnen soll. Auf dieser Basis kann die Frequenz der Postings und der zu schaltenden Werbung kalkuliert werden. Eine von Dan Zarella aufgestellte Statistik ist diesbezüglich hilfreich. Sie besagt, dass ein Post alle zwei Tage die besten Reaktionen bei den Fans hervorruft.

2. Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
Analysieren Sie, wer sich für Ihr Unternehmen, Ihre Idee, Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt interessiert. Ihre Überlegungen sollten sich dabei an folgenden Aspekten orientieren:
• Demografische Merkmale (Alter/Geschlecht, Wohnort, Familienstand)
• Sozioökonomische Merkmale (Beruf,Bildungsstand, Gehalt)
• Psychografische Merkmale (Motivation, Wünsche, Werte, Meinung, Lebensstil)
• Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite)

Sind vornehmlich B2B-Kunden für Sie interessant, beachten Sie folgende Kriterien:
• Organisatorische Merkmale (Standort, Unternehmensgröße, Marktanteil)
• Ökonomische Merkmale (Bestände, Finanzen)
• Personenbezogene Merkmale der Entscheidungsträger (innovationsfreudig oder eher abwartend)
• Kaufverhalten des Unternehmens (Lieferantentreue, Kaufzeitpunkt)

Die Zielgruppenanalyse muss regelmäßig überprüft werden, da sich das (Kauf-)Verhalten von Onlinenutzern rasant ändert.
Es ist außerdem möglich, dass sie mehrere Zielgruppen bestimmen. Entscheidend ist in diesem Fall, diejenige Gruppe herauszufiltern, die am ehesten zum Kauf bereit ist.
Haben Sie die bevorzugte Zielgruppe bestimmt, überlegen Sie sich, wie Sie diese ansprechen (siezen vs. duzen), welchen Sprachstil Sie verwenden möchten (locker vs. förmlich) und zu welcher Uhrzeit sie diese am besten erreichen.

3. Welche Themen interessieren die Zielgruppe?
Haben Sie die oben genannten Fragen detailliert beantwortet, folgt die Suche nach den passenden Inhalten (im Social-Media-Management unter dem Begriff ‘Content’ bekannt). Überlegen Sie sich, ob Sie Ihrer Zielgruppe eher mit unterhaltsamen oder wissenswerten Informationen einen Mehrwert bieten können. Für ersten Input diesbezüglich sorgen die bereits existierenden Facebookseiten Ihrer Mitbewerber. Schauen Sie sich dort ruhig einmal um und analysieren, welche Postings gute Resonanz bekommen und welche in der Masse untergehen. Ratsam ist in jedem Fall, einen ausgeglichenen Mix von Bild- und Videobeiträgen zu veröffentlichen. Postings ohne Bild erzielen weder eine hohe Reichweite noch eine hohe Reaktionsquote.

4. Wie soll mit negativer Kritik umgegangen werden?
Um im Zweifelsfall nicht unruhig zu werden und eventuell unangemessen zu reagieren, ist es wichtig, bereits jetzt festzulegen, wie mit Negativkritik verfahren werden soll. Sinnvoll ist hier eine Unterscheidung zwischen gerechtfertigter, konstruktiver Kritik und Nachrichten von Unruhestiftern bzw. sogenannten Trollen, die ausfallend werden oder durch nicht fundierte Kritik auffallen.

Einen Schritt weiter
Investieren Sie genügend Zeit, sich mit den obenstehenden Fragen zu befassen, sind Sie (und Ihr Team) hervorragend auf den Start in die Welt der Likes, Shares und Emojis vorbereitet und können anschließend unbesorgt den nächsten Schritt in Angriff nehmen: Die Erstellung der eigenen Facebookseite.

 

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