Erste Schritte mit Google AdWords
Dezember 30, 2017
Show all

DSGVO – mit 10 Tipps auf der sicheren Seite

DSGVO – Was ist das denn? Sofern Sie eine Website betreiben, sollten Sie die europäische Datenschutzgrundverordnung nicht nur kennen, sondern sie idealerweise bereits in Ihrem Unternehmen umgesetzt haben. Denn ab dem 25. Mai 2018 drohen teure Abmahnungen! Wir haben einmal für Sie in die §§ geschaut und 10 Tipps erarbeitet:

1) Art. 5 DSGVO
Zu den Grundsätzen für die Verarbeitung personenbezogener Daten definiert die DSGVO, dass alle Datenvorgänge im Unternehmen erfasst und überprüft werden müssen. Die Verarbeitung soll rechtmäßig und transparent erfolgen und immer mit einem bestimmten Zweck verbunden sein. Sie als Unternehmer müssen dies jederzeit nachweisen können (sog. Rechenschaftspflicht).

2) Art. 30 DSGVO
So manch einer wird sich nun fragen, wie all diese Vorgänge dokumentiert werden sollen. Hierzu definiert der Gesetzgeber ein sogenanntes „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“. Dort sind alle erhobenen und verarbeiteten Daten mit dem jeweiligen Zweck aufzuführen.

3) Art. 7 und 8 DSGVO
Wenn Sie Daten aufgrund einer Einwilligung erheben oder verarbeiten, müssen Sie nachweisen können, dass die betroffene Person in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten eingewilligt hat. Bei Kindern unter 16 Jahren muss die Zustimmung von mindestens einem Elternteil nachgewiesen werden.

4) Art. 14 DSGVO
Die Rechte der Betroffenen werden durch erweiterte Informationspflichten deutlich gestärkt. So müssen Sie nun jederzeit Informationen über die erhobenen Daten, den Zweck, das berechtigte Interesse und die voraussichtliche Dauer der Datennutzung geben können.

5) Art. 17 DSGVO
Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sämtliche personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden. Sie sollten in Ihren Abläufen darauf achten, dass die Löschung vollumfänglich in kürzester Zeit möglich ist, um Abmahnungen zu vermeiden.

6) Art. 32 DSGVO
Der Schutz von sämtlichen im Unternehmen gespeicherten Daten hat nach dem immer aktuellen Stand der Technik zu erfolgen. Sämtliche dazu eingesetzte System sollten regelmäßig überprüft, bewertet und evaluiert werden.

7) Art. 35 DSGVO
Für sämtliche Anwendungsbereiche, in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden, muss dauerhaft eine „Datenschutz-Folgenabschätzung“ installiert werden. Das bedeutet, die Risiken der Datenverarbeitung müssen jederzeit geprüft und bewertet werden.

8) Art. 25 DSGVO
Haben Sie die Risiken nach Art. 35 DSGVO bewertet, gilt es den Datenschutz durch Technikgestaltung zu sichern. Hierzu wird der Einsatz eines genehmigten Zertifizierungsverfahren empfohlen.

9) Art. 37 DSGVO
Um die Benennung eines Datenschutzbeauftragten kommen Sie ab sofort nicht mehr herum. Dieser kann (muss nicht) beim Unternehmen beschäftigt sein, sollte aber in jedem Fall die beruflichen Qualifikationen und Fachwissen bezüglich des Datenschutzes besitzen.

10) Art. 33 DSGVO
Sollte in Ihrem Unternehmen der Datenschutz – absichtlich oder unabsichtlich – verletzt worden sein, müssen Sie dies binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden der zuständigen Aufsichtsbehörde melden.

Und jetzt?

Sie fragen sich nun, wie Sie all das dauerhaft im Blick behalten sollen? Benötigen Unterstützung bei der konkreten Umsetzung für Ihre Onlineplattform? Dann prüfen wir gerne individuell für Sie die relevanten Gesetzestexte und Verordnungen. Von uns erhalten Sie eine stets aktuelle und rechtssichere Website ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Interesse? Dann melden Sie sich ganz einfach bei uns per Kontaktformular, E-Mail oder telefonisch unter 0 21 91 / 462 56 06.

Stand: Januar 2018

 

Angebot erstellen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.